Verbraucherschutz ja, aber auf das Maß kommt es an

Verbraucher haben keinen beneidenswerten Stand, wenn sie ihre Möglichkeiten im Finanzsektor ausloten möchten. In der Schule wird grundlegendes Finanzwissen nicht gelehrt und sich das nötige Hintergrundwissen selbst anzueignen, benötigt viel Engagement und vor allem Zeit. Das Argument, „Ich habe keine Zeit dafür“, wird leider viel zu oft bedient. Zeit hat jeder Mensch gleich viel, es stellt sich nur die Frage, wie diese eingesetzt wird.

Viele Menschen verbringen sehr viel Zeit damit, Geld zu verdienen. Meist nimmt dieser Aspekt des Lebens die meiste Zeit des Tages in Anspruch. Wenigstens im wohlverdienten Feierabend möchte man dann das tun, wozu man Lust hat. Sich um Finanzen zu kümmern, steht da selten oben auf der Prioritätenliste. Also vertraut man sogenannten Fachleuten, die sich intensiv darum kümmern, dass die Finanzen ihrer Kunden richtig geregelt, dass Geld richtig und rentabel angelegt wird. Das geht oft soweit, dass blind auf das vertraut wird, was der Fachmann erklärt. Verträge werden geschlossen, ohne diese intensiv zu lesen. Und wenn´s schiefgeht, ist schnell ein Schuldiger gefunden, man selbst ist natürlich Opfer, hatte keine Ahnung.

Verständigkeit beim Lesen

Dies ist leider Alltag in Deutschland. Die Menschen opfern viel Zeit, Geld zu verdienen, nehmen sich aber kaum Zeit, das verdiente Geld richtig zu verwalten. Verantwortung wird abgegeben und wenn es nicht klappt, muss der Berater oder die Gesellschaft die eingebrockte Suppe auslöffeln. Die Rechtsprechung leistet dabei einen entscheidenden Beitrag, die Passivität der Menschen bei der Verwaltung ihrer Finanzen zu unterstützen. Sie behandelt Verbraucher wie unmündige Opfer und urteilt unter der Prämisse der sogenannten „unklaren Bestimmung“ oder „unklaren Klausel“. Die Richter beziehen sich auf den „verständigen“ Leser, Nutzer oder Verbraucher, der vorgelegte Vertragsinhalte verstehen kann, oder eben nicht. Ob er das kann, entscheidet das Gericht. Was ein verständiger Leser ist, ist natürlich Ermessensfrage, denn wie will man den Begriff „Verständig“ klar definieren?

Verständig unverständlich?

Gemessen wird allerdings mit zweierlei Maß. Während die Erwartungshaltung der Richter impliziert, dass Vertragsinhalte eindeutig für den verständigen Leser zu verstehen sein müssen, ist die Rechtsgrundlage, auf der die Richter Recht sprechen voller Formulierungen, die man kaum verstehen und im besten Fall auch nur auslegen kann. Ein Beispiel ist der §574 c Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), in dem es heißt: „Weitere Fortsetzung des Mietverhältnisses bei unvorhergesehenen Umständen“. Diese Formulierung ist eine häufig verwendete Klausel und Gesellschaftsverträgen von z. B. Fondsgesellschaften. Und es ergibt auch Sinn. Wie soll man treffender die Rechtslage ausformulieren als mit einem Zitat aus dem zugrundeliegenden Gesetz? Die Kombinationsgabe der Richter stellt jedoch einen Menschen, der Geld hat, um sich an einem solchen Fonds zu beteiligen, in seiner „Verständigkeit“ hinter einen einfachen Mieter. Bei dem wird vorausgesetzt, dass er den §574 c BGB versteht.

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf, während die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland als Mieter den §574 c BGB zu verstehen hat, Anleger jedoch nicht. Es gibt demnach wohl einen Unterschied in der Verständigkeit, die darin zu finden ist, ob man nur wohnen oder ob man auch Rendite erzielen möchte. Letzterer muss offensichtlich geschützt werden.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, oder war es anders herum?

Wer eine hohe Rendite erzielen möchte, muss auch bereit sein, Risiken einzugehen. Das Geld unter das Kopfkissen zu legen, bringt nicht viel und Geldwertanlagen von Banken, Bausparkassen und Versicherungen bringen nicht genug ein. Bedauerlicherweise ist es zutreffend, dass es kein Patentrezept gibt, denn keiner weiß konkret, was den Einzelnen zukünftig erwartet. Allerdings gibt es einen Tipp, bei dem sich alle Experten einig sind: Sich nicht auf Geldwerte zu stützen und sich den Sachwerten zuzuwenden. Welche das sind, ist jedem selbst überlassen. Hier geht es vor allem darum, dass die Vorsorge so praktisch wie möglich ist und für so viele Eventualitäten wie möglich funktioniert. Und da ist vor allem eines anzuraten: Flexibel zu sein. Immobilien fürs Wohnen und Edelmetalle als Tauschmittel sind von hoher Bedeutung. Hier gilt es, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten so viel und so schnell wie möglich einzukaufen und was die Edelmetalle angeht, sicher zu verwahren.

Edelmetalle sind eine gute Lösung für sicherheitsorientierte Anleger. Sie bieten die Sicherheit des Substanzwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind vor allem Portfolios aus verschiedenen Edelmetallen.

Die SWM AG aus Liechtenstein bietet die physischen Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium zu Bestpreisen an und kann diesem Bedarf das passende Angebot entgegenbringen. Bestpreise schlagen sich hier darin nieder, dass immer zu Preisen großer Barren gekauft wird, Gold z.B. immer zum Kilopreis. Dadurch erhält der Anleger deutlich mehr Edelmetall fürs Geld.

Diese private Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen. Die Barren sind zertifiziert, so dass an der Echtheit kein Zweifel bestehen kann. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Das Wichtigste ist aber, dass diese Edelmetalle in physischer Form vorliegen. Die Barren werden in einem Zollfreilager in der Schweiz, außerhalb der EU gelagert. Dadurch erhält der Edelmetallkäufer einen Vorteil aufgrund eingesparter Mehrwertsteuer bei Silber, Platin und Palladium. Sinnvoller geht es nicht.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: denissimonov, ID: #155565861

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: